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Ich bin seit Anfang Februar krank. Sehr viel Zeit ohne Sport und zum Nachdenken. Wohin geht meine sportliche Reise? Schnelles Laufen habe ich irgendwie abgehakt, Triathlon würde mich aufgrund der Vielfalt reizen. Alles ohne Ambitionen. Einfach nur der Bewegung und der Gesundheit halber. Komischerweise kommt mir auch eine gewisse Lust auf vergangene Sportarten wie das Kicken oder Kegeln. Doch diese habe ich bereits zu den Akten gelegt. Aber mehr Alternativen wären schon cool. Ab und an ein bisschen Basketball spielen, squashen, Hauptsache bewegen und nicht krank sein.

So lange wie jetzt war ich noch nie krank. Ich kann mich nicht erinnern schon einmal in meinem Leben so lange auf Sport verzichtet zu haben.

 

Leider habe ich nun die Erkenntnis, dass ich selbst an meiner Misere Schuld bin. Anfang des Jahres startete ich sehr motiviert ins neue Jahr und ging jeden Tag laufen. Das an sich ist eigentlich nicht schlimm, aber nach drei Wochen fing ich mir eine leichte Bronchitis ein. Nach sechs Tagen Pause kam ein kleiner Test auf dem Laufband und der beschriebene Coburger Wintermarathon (https://www.spendenlaeufer.de/index.php/blog-wrapper/blog/93-coburger-wintermarathon).

 

Anschließend fühlte ich mich tatsächlich besser, aber das Hoch hielt nur zwei Wochen. An einem Montag musste ich ständig husten und dachte mir schon, dass ich krank werde. Doch ich entschied mich noch am selben Abend zehn Kilometer zu laufen. Danach war ich drei Wochen mit einer richtigen Bronchitis krank. Eine Woche davon sogar komplett zu hause auf dem Sofa.

 

Danach lief ich wieder, fühlte mich aber noch nicht gut. Da ich noch nie so lange krank war, dachte ich immer dieses „Verschleppen“ gibt es gar nicht wirklich. Nach einer Woche mit vier mäßigen Läufen musste ich aber nach einem weiteren Lauf wieder ein paar Tage pausieren. Bei meinem letzten hatte ich dann bereits Halsschmerzen und musste den Lauf verkürzen.

 

Nun kuriere ich meine Krankheit richtig aus, bleibe aber positiv und freue mich wenn es dann wieder losgeht. Anfangs sicherlich mit Muskelkater, aber auf den freue ich mich auch schon. Ein wenig spazieren und wandern geht aber :-)

 

Bis dahin

 

Viel Spaß beim Sporteln!

 

Euer Parzi

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Am 24. März fand der Welt-Down-Syndrom-Lauf in Fürth statt. Ich war zwar für 6 Stunden gemeldet, konnte aber nicht mitlaufen. Nach der Bronchitis hat es mich nun mit einer Kehlkopfentzündung erwischt. Werde nun also erstmal wieder richtig gesund bevor ich selbst wieder die Laufschuhe schnüre.

 

Ich bin dennoch gerne nach Fürth gereist um den Lauf von der tollen Organisatorin Anita Kienle und ihrem Team beizuwohnen und noch mehr Leute vom Laufclub 21 kennenzulernen. Als begeisterter Zuschauer empfand ich es auch als erträglich nicht selbst meine Runden zu drehen. Die Stimmung im Park und der Grünen Halle waren sensationell. Anbei ein toller Bericht über das Event https://www.runnersworld.de/marathon/bis-zu-90-kilometer-zum-welt-down-syndrom-tag.590966.htm

 

2019 ist also erstmal ein Jahr, in dem ich anscheinend mehr als sonst mit Krankheiten zu kämpfen habe. Das deprimiert und bringt mich gar in eine Sinnkrise. Spaß, ich habe einen klaren Kopf fern von Depressionen. Laufen macht mir halt extrem viel Spaß und nicht laufen zu können ist halt irgendwie blöd. Aber es ist nicht alles und so habe ich Zeit mich auch mal auf andere Dinge zu konzentrieren.

 

Mir wird einfach bewusst, was die letzten Jahre seit meinem Laufeinstieg so passiert ist. Mein Ziel nach dem Marathon 2014 war es einmal unter 3:30 Stunden zu laufen. Das ist mir mittlerweile dreimal gelungen. Die Jagd nach den Bestzeiten ist nun vorbei. Man weiß zwar nicht was das Leben noch so bereit hält, aber aktuell möchte ich einfach nur wieder gesund sein um mit Freude laufen zu können.

 

Im April möchte ich vor allem bei unserem jährlichen Gardasee-Urlaub wandern, die Sonne genießen und auch das ein oder andere Läufchen machen. Drückt mir die Daumen, dass das klappt. Ich wünsche euch allen vor allem gute Gesundheit und immer viel Spaß bei euren Aktivitäten.

 

Bis dahin

 

Viel Spaß beim Sporteln!

 

Euer Parzi

 

Anbei ein Schnappschuss bin Thomas Benjamin Kienle

 

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Auch im zweiten Monat des Jahres lief es anfangs richtig gut. An den ersten elf Tagen war ich neunmal laufen. Allerdings raffte mich dann eine Bronchitis dahin, die mich bis heute noch zum Pausieren zwingt. Seitdem war ich nur ein paar Mal spazieren.

 

Am 24. März findet in Fürth der 6-Stunden-Lauf statt, zu dem ich bereits gemeldet bin. Mein Ziel war es dort eigentlich ca. 65 Kilometer, also 5:30/km, zu schaffen. Nun fahre ich ganz ohne Ambitionen hin und schaue mal wie lange ich da überhaupt laufen kann. Die Geschwindigkeit ist an sich dann auch egal. Voraussetzung dafür ist aber, dass ich bald wieder gesund bin. Werde den Lauf halt nun mit noch mehr Spaß angehen und freue mich sehr auf die Leute vom Laufclub21.

 

Mittlerweile haben sich auch weitere Spender gefunden. Ich bin sowas von gespannt, wieviel am Ende des Jahres rauskommt. Aktuell beträgt der Spendenstand 219,70 Euro (397 km). Vielen DANK!

 

Vielen ist es auch egal wieviel ich laufe und geben einfach einen Pauschalbetrag. Für diejenigen die mir allerdings einen Cent oder mehr pro Kilometer geben möchte ich natürlich so viel wie möglich unterwegs sein. Das ist auch hoffentlich bald wieder möglich. Aber nur gesund hat es einen Sinn.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch gute Gesundheit!

 

Bis dahin

 

Viel Spaß beim Sporteln

 

Euer Parzi

 

Hoffe, das Bild noch Drehen zu können :-)

 

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Am Sonntag, 27. Januar habe ich mit meinen Lauffreunden Martin und Ralf beim Coburger Wintermarathon teilgenommen. Der von Jürgen Lesch und seinem tollen Helferteam organisierte Gemeinschaftslauf ohne Startgebühr und Zeitnahme startete um 10 Uhr an der Rolf-Felkel-Halle in Lützelbuch.

 

An diesem Tag lernte ich noch so einige Ortsteile Coburgs kennen. Ralf und ich liefen den ersten Kilometer gemeinsam, dann versuchte ich Martin zu folgen, der uns ein paar hundert Meter Vorsprung hatte. Ohne richtige Gedanken über eine Zielzeit pendelte ich mich irgendwann bei etwas schnellerem Tempo als 6:00/km ein. Der ganze Lauf wurde auf Schnee und Eis absolviert, was sich als sehr kräftezehrend herausstellte. Auch die 650 Höhenmeter waren für mich eine neue Erfahrung.

 

Martin erwischte ich erst bei der zweiten Verpflegungsstation (km 15). Vorher unterhielt ich mich sehr gut mit einem schnellen Läufer, mit dem ich drei Kilometer sehr flott unterwegs war. Mit Martin ließ ich es dann wieder gemütlicher angehen. Als es dann wieder bergab ging, konnte ich ihm auch aufgrund meiner „normalen“ Laufschuhe nicht mehr folgen. Die höhere Geschwindigkeit brachte mich aber bis zur Halbmarathonmarke an eine weitere zügige Gruppe.

 

Bei km 30 erklommen wir nun die Veste. Dabei lernte ich auch Werner aus meinem Nachbardorf kennen. Er finishte 2018 seinen 100. Marathon! Respekt! Der weitere Anstieg kostete erneut viel Kraft und zwang mich zur ersten kleineren Gehpause. Den Abschluss der 33-km-Runde, die beim Start-Ziel-Bereich endete, bildete ein Abstieg, der mir sehr in die Schienbeinmuskulatur ging. Trotz einer leichten Bronchitis unter der Woche fühlte ich mich allerdings noch gut um auch die letzte Schleife mitzunehmen.

 

Das hätte ich vielleicht sein lassen müssen, denn bereits nach kurzer Zeit gingen mir die Kräfte aus. Zum Glück lernte ich einen jungen Ukrainer kennen, der extra für diesen Lauf anreiste und seinen ersten Marathon absolvierte. Er hat mich ein Stück gezogen. Bei km 38 wollten meine Beine jedoch nicht mehr mitmachen. Es deuteten sich Krämpfe an. Also ging ich zur letzten Verpflegungsstation.

 

Den letzten Anstieg ging ich ebenfalls mit dennoch großen Schritten. Ankommen war das Motto des Tages. Der letzte Kilometer wurde zwar nicht wirklich genossen, aber die Vorfreude auf das Ziel war riesig. Etwas verwirrt kam mir dann mein neuer ukrainischer Laufkollege entgegen, der den Weg nicht mehr fand. Ich achtete dann leider selbst nicht mehr auf die Beschilderung und wir suchten den direkten Weg zur Halle. Aufgrund dessen stoppte meine Uhr bereits nach 41,17 Kilometer. Das reichte auch für diesen Tag.

 

4:20 Stunden dauerte der ganze Spaß. Dachte vor dem Lauf, dass dies mein langsamster Marathon werden würde. Dieser bleibt aber mein erster Marathon in der Fränkischen Schweiz 2004. Damals kam ich nach 4:30 Stunden an. Den einen Kilometer hätte ich schon noch hingekriegt, wenn mich einer gezwungen hätte J

 

An sich fand ich den Lauf gut. Hätte nicht gedacht, dass ich soweit komme, da ich mich ja erst seit vier Wochen wieder im Training befinde und leicht angeschlagen war. Dennoch ärgert es einen natürlich, wenn man es nicht bis zum Ende durchhalten kann. Im Höhenmeterbereich muss ich noch viel tun. Aber der Anfang fürs Jahr 2019 ist gemacht.

 

Im Januar bin ich insgesamt 269 Kilometer gelaufen. Bisher haben sich drei Leute gemeldet, die mir pro km einen Cent geben werden. Somit beläuft sich der Spendenstand auf 8,07 Euro. Der wird aber sicherlich bald steigen. Zum einen durch weitere Läufe, zum anderen durch weitere Spender.

 

Bis dahin

 

Viel Spaß beim Sporteln!

 

Euer Parzi

(Martin und ich bei km 16 - im Hintergrund die Veste Coburg)

 

 

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Es ist einfach wunderbar wie sehr die örtliche Presse auf spendenläufer.de aufmerksam macht. Die Nordbayerischen Nachrichten lieben auch seit Jahren mein Engagement im Kegelsport. So geht dieser Artikel nicht nur um das Laufen sondern eben auch ein bisschen um Sportkegeln.

 

Die erste Laufwoche im neuen Jahr ist bereits rum und ich kann wieder normal trainieren. Ist schon komisch. Die letzten Wochen habe ich mir so viele Gedanken wegen meinen Knien und Knöchel gemacht und hatte tatsächlich Schmerzen. Diese sind nicht ganz weg, aber ich konnte in den vergangen sieben Tagen 91 Kilometer laufen. Und ich bin jeden Tag gelaufen. Das habe ich noch nie gemacht.

 

Egal ob ich mal schneller unterwegs war oder auch zweimal etwas mehr als 20 km – es fühlt sich gut an. Ich kam seit Wochen wieder in das berühmte RunnersHigh und hatte oft am Ende der Läufe ein Lächeln im Gesicht. Und so soll es doch sein.

 

Ich bin gespannt, ob es so weitergeht. Habe vor jeden Tag zu laufen. Natürlich auch mal langsamer und kürzer um die Belastung gut zu steuern. Das wird spannend. Aber nun bin ich wieder guter Dinge, habe die ersten km gesammelt und freue mich auf ein wundervolles Laufjahr 2019.

 

Ich wünsche euch wie immer nur das Beste, Gesundheit und Spaß bei euren Aktivitäten.

 

Bis dahin

 

Viel Spaß beim Sporteln!

 

Euer Parzi